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Tiefes Loslassen mit dem traumasensiblen, heilsamen Fühlen erleben

Wenn wir wieder lernen, lösend zu fühlen, können tiefe Anspannungen in Körper und Seele wirklich abfließen

Kontakt zu unserem Herzen wiederfinden
Heilsames Fühlen lernen, um Blockaden zu lösen tiefes Loslassen zu ermöglichen
Feststecken im Traumastrudel und heilsames Fühlen unterscheiden lernen
Die Bewegung der Liebe wiederfinden
Das Wahre Selbst unter den abgelagerten Gefühlsschichten tiefer erfahren

Bisheriger Standard: Gefährliche Gefühle kontrollieren

Jeder kennt unangenehme Gefühle, wie Angst, Scham, Schmerz oder Wut, die am liebsten nicht da sein sollen. Sie werden so gut es geht vermieden und unterdrückt. Manchmal entlädt sich ein Energiestau in diesen Gefühlen explosiv in eigentlich belanglosen Situationen. Das ist für alle Beteiligten nicht schön. So ist es bisher am ungefährlichsten, die unangenehmen Gefühle zu unterdrücken und zu kontrollieren. Doch das Unterdrücken von unangenehmen Gefühlen erzeugt zwei große Probleme.

Mit der Unterdrückung der unangenehmen Gefühle verlieren wir den Kontakt zu unserem Herzen

Denn leider lassen sich nicht nur die unangenehmen Gefühle unterdrücken. Wenn wir unseren Emotionalkörper auf Abstand halten, dann können wir nicht selektieren, dass nur die unangenehmen Gefühle unterdrückt werden.

Nicht nur Angst, Schmerz, Scham oder Wut werden kontrolliert, wir schneiden uns auch automatisch von den angenehmen Gefühle wie Freude und Liebe ab.

Damit wird das Leben grundsätzlich scheinbar sicherer, jedoch verlieren wir damit den Kontakt zu unserem Herzen. Damit wird das Leben flacher und eine tiefere Ebene an Zufriedensein und Glück ist abgeschnitten.

Die Lebensenergie bleibt im Kopf hängen und die Gedanken laufen im Hamsterrad. Unlust, depressive Verstimmungen oder Betäubtheit sind die Folge und psychosomatische Symptome entstehen.

Unterdrückung und Kontrolle kostet uns Energie

So haben wir durch die Kontrolle der Gefühle eine scheinbar sichere Situation geschaffen. Doch wir müssen nun immer auf der Hut sein und jede Gefahr vermeiden. Das kostet unglaublich viel Aufmerksamkeit. Das Streßlevel ist hoch. Ständig sind wir am inneren Tun und kommen nur schwer in einen tieferen Modus des Entspannens und der Regeneration.

Eigenes Inneres kontrollieren

Wir müssen unser eigenes Inneres kontrollieren, damit die unterdrückten Gefühle nicht auftauchen und uns überfordern. Wenn ein Gefühl aufsteigen möchte, dann brauchen wir mehr Energie, um es unterdrückt zu halten. Nicht nur die Energie, die in dem Gefühl selbst liegt, steht uns nicht mehr zur Verfügung. Wir brauchen nochmal mindestens genauso viel unserer Lebensenergie, um es unterdrückt zu halten!

Äußeres Umfeld kontrollieren

Damit potenziell gefährliche Situationen vermieden werden, müssen wir zusätzlich so gut es geht, unser äußeres Umfel kontrollieren. Je nach Menschentyp gibt es hier zahlreiche Varianten, wie das am besten geht, z.B.

  • indem man selbst andere Menschen kontrolliert und steuert oder
  • man sich selbst fremdsteuern läßt, um Konflikt zu entgehen oder
  • ein Rückzug aus dem Leben erfolgt oder
  • oberflächliche Kontakte ungefährlich sind und Beziehungen zu anderen Menschen schnell beendet werden, wenn es tiefere Ebenen erreicht

Auf einer Ebene ist es egal, welche Strategie oder welches Muster meist unbewusst verfolgt wird. Das sprituelle Enneagramm beschreibt diese verschiedenen Strategien besonders gut. Den Preis bezahlt jeder.

Jede Vermeidungsstrategie bindet eine enorme Menge Aufmerksamkeit und Energie. Das sind enorme Kraftanstrengungen und wir müssen uns nicht wundern, wenn zum Leben keine Energie mehr übrig bleibt.

Traumasensibles Arbeiten beim heilsamen Fühlen

Es hat ja einen Grund, warum wir das Fühlen vermeiden. Oft haben wir bisher die wirklich lösende Ebene des heilsames Fühlens noch nicht kennengelernt. Im Gegenteil: Rutschen wir in unangenehme Gefühle wird oft eine alte Traumastruktur aktiviert und wir bleiben im Traumastrudel hängen. Hier drehen wir uns in dem Gefühl im Kreis und finden oft nur mühsam den Ausgang. Danach wird der Deckel noch fester draufgesetzt.  Noch bessere Kontrolle oder weiterere Dissoziation hält uns fern von kompletter Überforderung und Ohnmacht.

Das heißt, wenn wir anfangen, uns mit dem heilsamen Fühlen zu beschäftigen ist die Bewusstheit für Traumastruktur eine absolute Grundlage.

Mit den Methoden zur Selbsterfahrung können wir lernen, unsere eigene innere Gefühls-Landkarte zu lesen. Indem wir endlich die Zusammenhänge verstehen und machbare Wege durch die bisherigen Sackgassen finden, kommen wir wieder in unserem Herzen an.

Altes neu erleben

Aus den Systemischen Aufstellungen kennen wir, dass sich die Blockaden lösen, wenn sie nochmals gesehen werden. Mit einem neuen Blickwinkel, mit sicherer Begleitung und guten Handwerkszeug im Gepäck können die alten Themen Stück für Stück bewältigt und gelöst werden.

Nicht, indem wir dagegen kämpfen und sie vernichten, sondern indem wir die Schutzschichten aufgeben, unser Herz berühren lassen, damit die Liebe wieder heilsam fließen kann.

Schritte zum heilsamen Fühlen

  1. Kontakt zum Herzen wiederfinden
  2. Sicheren Raum haben, in dem sich der Knoten lösen darf
  3. Unterschied kennen lernen zwischen Gefühlen im Trauma-Hamsterrad und dem heilsamen und lösenden Fühlen
  4. Die innere Bewegung der Liebe wiederfinden, die selbstheilend reguliert
  5. Orientierung finden und lösendes Fühlen alltagstauglich anwenden

Heilsames Fühlen lernen und vertiefen

Wenn du genug davon hast, vor den immer gleichen Türen stehen zu bleiben, dann steht das heilsame Fühlen für dich an. Du kannst damit in individueller Einzelarbeit oder auf den Seminaren mit Systemischen Aufstellungen in Kontakt kommen.

Nutze die Gelegenheit für tiefes Loslassen und Regulieren deines gesamten Systems. Mit dem heilsamen Fühlen wird eine tiefe Ebene der Selbstheilung aktiviert. Neben dem Lösen von Streß und Anspannungen leistet es einen enormen Beitrag zur Prävention und Verbesserung der Resilienz.

Individuelle Einzelbegleitung

Mit der individuellen Einzelbegleitung kannst du das heilsame Fühlen lernen und vertiefen. Es empfiehlt sich über einen längeren Zeitraum Schicht um Schicht tiefer einzutauchen. Je nach Bedarf sind wöchentliche, zweiwöchentliche oder monatliche Termine möglich.

Fokus meiner Begleitung ist die Selbsterfahrung. Voraussetzung dafür ist, dass du nicht in psychotherapeutischer Behandlung bist, psychisch stabil bist und eine grundlegenden Zugang zu deiner inneren Wahrnehmung verfügst.

Ich bin auf dieser Reise dein Wegbegleiter. Ich zeige dir Möglichkeiten und Sackgassen und gebe dir das notwendige Werkzeug an die Hand. Den Weg gehen, darfst du selbst, denn nur dann bringt es dir auch wirklich etwas.

Heilsames Fühlen in den Systemischen Aufstellungen

Das heilsame Fühlen ist eine Methode, die uns nicht nur in der Aufstellung selbst hilft, sondern ein wichtiges Werkzeug für den Alltag sein kann. Es hilft uns, uns selbst zu regulieren, sei es mit alten Themen oder mit dem aktuellen Tagesgeschehen. Das Aufstellungsseminar gibt dir neben der systemischen Arbeit also gleichzeitig einen Einblick in das lösende Fühlen. Du kannst es kennen lernen oder vertiefen und dabei dein eigenes gutes Herz stärken.

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